Start Spielzeit 2012 Die Nacht des Handelsvertreters

Ab dem 13. Januar 2012 auf dem Gelände des Freilandmuseums

Die Nacht des Handelsvertreters

von Christian Laubert - Regie Rolf Kindler

HV 2

Winterwandeltheater auf den Spuren eines Heimkehrers

Ein Vertreter für Saatgut und landwirtschaftliche Maschinen fährt mit seinem Auto durch die Winternacht. Noch dieses eine Dorf, noch diese Handvoll Höfe will er besuchen, dann kann er endlich nach Hause. Die Gespräche mit den Bauern sind wie immer recht einsilbig, und dennoch: an diesem Abend ist etwas anders. in jedem Haus, in das er kommt, erinnert ihn etwas an sein eigenes Leben, an die Geschehnisse, die dieses Leben vor sieben Jahren für immer verändert haben. Seine Fahrt wird immer mehr zu einer Reise durch die Hinterzimmer seiner eigenen Seele. Dann bleibt sein Auto plötzlich mitten auf der Straße stehen und will nicht mehr weiterfahren ...

Simplicissimus, Odysseus und Siegfried standen Pate bei dieser abenteuerlichen Reise des Handelsvertreters Wehrmann durch seine eigene Vergangenheit. Ob er wieder nach Hause kommt, erfährt das Publikum auf einem Gang durch das Fränkische Freilandmuseum. Diesmal auf weniger bekannten Wegen und zu abgelegeneren Höfen auf dem winterlichen Gelände, doch muss man keine Sorge haben, selbst verloren zu gehen. Und zwischendurch gibt es auch wieder Gelegenheit, sich aufzuwärmen und sogar eine Tasse Punsch zu trinken.

„Winterwandeltheater“: Wie geht das?

Das „Winterwandeltheater“ ist eine neue Theaterform des Freilandtheaters. Die Zuschauer werden in Gruppen zu ca. 25 Personen von Spielort zu Spielort geführt: mal in eine Scheune, mal in eine Stube – und am Ende in eine Gastwirtschaft. Das Stück dauert ca. 100 Minuten, der Beginn ist versetzt im Viertelstundentakt.

Startpunkt und Abendkasse ist im Kommunbrauhaus. Die erste Gruppe startet um 18 Uhr, die zweite um 18.15 Uhr, die letzte um 19 Uhr. Jede Gruppe hat eine eigene Führung, die sie zu den Spielorten geleitet. Die Wege zwischen den einzelnen Spielorten sind zwar nicht allzu weit, doch sollte man sich schon warm und wetterfest anziehen und auch einen Schirm mitnehmen. Endpunkt ist das Wirtshaus am Freilandmuseum (am Haupteingang).

Und am Anfang und am Ende des Stückes gibt es Gelegenheit, sich bei Tee, Glühwein oder einem leckeren fränkischen Essen gut aufzuwärmen. Reservierungen bei den Museumsgaststätten sind ratsam.

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