1848 - Kinder der Revolution

Text & Regie: Christian Laubert
Musik: Verena Guido

gespielt von 25. Juni bis 18. August 2016
 

Eine trügerische Stille liegt über Schloss Wendelsbach in jenem Frühsommer 1848. Eben noch spielen die Kinder auf dem Feld, eben noch sind Lise und Trine, die beiden alten Mädchen für alles, dabei die Hecke des Anwesens zu beschneiden – oder vielmehr lang und breit zu diskutieren, wie man die Hecke denn schneiden sollte, wenn man das denn tun würde - und eben noch versucht der Hauslehrer Holler den beiden gräflichen Töchtern wenigstens die Grundbegriffe des Französischen beizubringen, als eine Kutsche in halsbrecherischem Tempo die Straße hinter dem Jagdsitz der Familie von Schaffenrath entlang prescht und ein Gepäckstück aus dem Fenster fliegt. Der Kutscher hat das bemerkt und hält an, um die Tasche wieder einzusammeln. Doch als er weiterfährt, ist auf der anderen Seite jemand ausgestiegen und macht sich nun auf den Weg zum Schloss.

Es ist der Parlamentarier Robert Wunderlich, Vertreter der Linken im Paulskirchenparlament. Er wurde von Metternichs Schergen aus Frankfurt weggebracht – und fürchtet, dass man ihn nach Russland bringen will. Darum sucht er jetzt Zuflucht bei der Gräfin von Schaffenrath, deren liberale Gesinnung ihm bekannt ist. Franziska Gräfin von Schaffenrath ist entzückt, den berühmten revolutionären Schriftsteller und Politiker bei sich aufnehmen zu können. Sie muss ihn lediglich vor ihrem Mann verbergen, einem glühenden Verehrer Metternichs und unverbesserlich scheinenden Traditionalisten.

Spielzeitheft 2016

Das Programmheft von "1848 - Kinder der Revolution" gibt es hier als Download. Ein Muss für jeden Theaterfreund, für diejenigen, die das Stück verpasst haben und sich jetzt wenigstens die Fotos ansehen wollen sowie für alle, die sich schon immer gefragt haben, was es mit dieser "deutschen bürgerlichen Revolution" eigentlich auf sich hat.

Spielzeitheft 2016

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