Bessere Zeiten -
Ein böses Wirtschaftswunderspiel

Text & Regie: Christian Laubert
Musik: Walter Kiesbauer

wird gespielt: 28. Juni bis 18. August 2018

Sommer 1959 - Beschaulich, ordentlich und rechtschaffen geht es zu in dem kleinen fränkischen Dörfchen Schaffenrath. Der Buchhalter Helmut Mergenthaler ist nicht begeistert, als in diesem Sommer seine verflossene Liebe Richard auftaucht und sein sorgsam aufgebautes Leben einzureißen droht. In Zeiten des §175 und der bleiernen Moral kommt es für ihn nicht in Frage, sich zu bekennen. Und so wird Richard zur tickenden Zeitbombe, denn der will von Helmuts Angst nichts wissen und drängt darauf, dass er endlich zu ihrer Liebe steht. Auch Helmuts Schwester Konradine tut alles, um Helmuts Leben komplizierter zu machen. Als dann auch noch ein neuer Pfarrer nach Schaffenrath kommt, der in der fränkischen Gemeinde hart durchgreifen will, spitzt sich die Situation zu.

Denn jetzt muss Helmut nicht nur Richard unter Kontrolle halten und dazu seine Schwester davon abbringen, die gesamte Dorfgemeinschaft aufzumischen. Er muss außerdem dem Pfarrer aus dem Weg gehen, und sich auch noch um die hübsche Anita kümmern, die ein immer größer werdendes Problem mit sich herumträgt. Dazu kommen die Jugendlichen im Dorf, die nicht nur mit ihren Mopeds jede Menge Staub aufwirbeln, sondern auch ungewollt dafür sorgen, dass Helmut und Richard schließlich sogar um ihr Leben fürchten müssen...

"Bessere Zeiten" greift ein Thema auf, das nichts von seiner Aktualität verloren hat: die Sehnsucht des Menschen nach einem selbstbestimmten Leben und einem kleinen Stück vom Glück. Das Stück erzählt von Wirtschaftswunder und Neuanfang zwischen Angepasstheit und Rebellion, zwischen Traktor, Goggomobil und knatterndem Moped, zwischen Kittelschürze und Petticoat, Blasmusik und Rock'n'Roll.

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Flyer Bessere Zeiten

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Presse

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