Die Nacht des Handelsvertreters

Winterwandeltheater auf den Spuren eines Heimkehreres
 

Text: Christian Laubert
Regie: Rolf Kindler
Musik & Sounddesign: Verena Guido

gespielt von 13. Januar bis 18. Februar 2012


Das zweite Winterfreilichtstück auf den verschneiten Wegen und in den warmen Stuben des Freilandmuseums. Diesmal bewegen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer „auf den Spuren eines Heimkehrers“, nämlich des Vertreters Hans Wehrmann, der über Land fährt, um Saatgut und landwirtschaftliche Geräte zu verkaufen – und der jetzt in einem Dorf, dessen Namen er noch nie vorher gehört hat, gestrandet ist. Sein Wagen will nicht weiter, darum ist er gezwungen, den Bus zu nehmen, der nur zweimal am Tag hier vorbeikommt. Doch auch diese Fahrt in die Winterlandschaft verläuft anders als gedacht, und Wehrmann findet sich plötzlich dort wieder, wo vor sieben Jahren sein Leben eine dramatische Wendung erfuhr...

Die Zuschauer folgen dem Handelsvertreter – bald zu Fuß, bald mit dem Bus (einem 70er-Jahre Setra, der eigens für die Produktion angeschafft wurde), der über das Gelände des Freilandmuseums fährt. So gelangt die Geschichte und mit ihr das Publikum in Winkel der weitläufigen Museumslandschaft, die sonst nicht zu erreichen wären.

Winterwandeltheater: Wie geht das?

Das Winterwandeltheater führt die Zuschauer in Gruppen zu ca. 25 Personen von Spielort zu Spielort: mal in eine Scheune, mal in eine Stube – und am Ende in eine Gastwirtschaft.

Startpunkt und Abendkasse ist dieses Jahr am Haupteingang des Museums. Die Wege zwischen den einzelnen Spielorten sind zwar nicht allzu weit, doch sollte man sich warm und wetterfest anziehen und auch einen Schirm mitnehmen. Endpunkt ist das Wirtshaus am Freilandmuseum (am Haupteingang).

Und am Anfang und am Ende des Stückes gibt es Gelegenheit, sich bei Tee, Glühwein oder einem leckeren fränkischen Essen gut aufzuwärmen. Reservierung im Gasthaus am Freilandmuseum ist ratsam.

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