Nacht der Sieger

Text & Regie: Christian Laubert

gespielt von 11. Januar bis 17. Februar 2018
 

Der erste Kriegswinter 1939/40: In diesem Winter stürzt der alte Viktor Tennenheber, letzter verbliebener jüdischer Einwohner von Schaffenrath und vormals Besitzer einer Kurzwarenfabrik, in den Teich gleich neben dem Wirtshaus und ertrinkt. Ein Unfall, wie die Dorfgemeinschaft nur zu gerne glauben möchte. Dass dann eines Abends doch noch ein Kriminaler kommt und nachforscht, ist äußerst unangenehm. Und was er an diesem einen Abend durch seine Fragen schließlich herausfindet, bringt einige anständige Bürger in Schwierigkeiten und ihn selbst in große Gefahr. Denn in Schaffenrath wird nicht lange gefackelt, wenn der Ruf des Orts auf dem Spiel steht. Nicht umsonst heißt hier der Metzgermeister Adolf mit Vornamen...

Die Bewohner Schaffenraths haben ihre Art des Umgangs mit dem Leben unter dem Hakenkreuz gefunden: Manche sind glühende Nazis geworden, andere versuchen, in der inneren Emigration zu überwintern, die meisten versuchen, sich irgendwie zu arrangieren. „Nacht der Sieger“ ist eine spannende, dichte, bildgewaltige, manchmal skurril-komische, hochaktuelle Abrechnung mit Demagogie, Verblendung und Duckmäusertum. 

Winterwandeltheater - Wie geht das?

Das Winterwandeltheater führt die Zuschauer in Gruppen zu 25-30 Personen auf winterlichen Wegen von Spielort zu Spielort. Das Stück dauert ca. 2 Stunden, 6 Zuschauergruppen starten zeitversetzt um etwa 15 Minuten zwischen 18 und 19 Uhr. Die Abendkasse ist in der Nähe des Startpunkts der Vorstellung. Die Wege zwischen den einzelnen Stationen sind zwar nicht allzu weit, doch sollte man sich warm und wetterfest anziehen und auch einen Schirm mitnehmen.
Vor und nach der Vorstellung gibt es die Gelegenheit, sich bei Tee, Glühwein oder einem leckeren fränkischen Essen gut aufzuwärmen. Reservierung im Gasthaus am Komunbrauhaus wird empfohlen!

Zum Download

Hier können Sie den Flyer zur Produktion herunterladen.

Flyer "Nacht der Sieger"

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