das 20. Jahrhundert auf dem Lande ist in der neuen Spielzeit noch einmal das große Thema des Freilandtheaters. Die Spanne der Neuinszenierungen geht von 1945 bis 1970 - Epochen, an die sich manche noch persönlich erinnern können. Im Januar gehen wir als erstes in die 70er Jahre - als Abschluß der Kleinlichtenauer Trilogie, die im Januar 2011 mit "Engelsgesicht" begann, im Sommer 2011 mit "Der Apfelgarten" fortgesetzt wurde und nun mit "Die Nacht des Handelsvertreters" in der Inszenierung von Rolf Kindler ihren Abschluß findet. Mit diesem Stück stellen wir unser zweites Winterwandeltheater auf die Beine, denn der Erfolg von "Engelsgesicht" zeigte uns, dass die die Kombination von Winterspaziergang, genußvollem Theatererlebnis und evtl. einer kulinarischen Ergänzung bereits viele Freunde gefunden hat.
Im Frühling spielt "Lockenköpfchen" 1948. Ein Kinderstück über die Zeit zwischen Schwarzmarkt und Währungsreform.
Der Sommer schließlich bringt mit "Heldenzeit" die turbulenten, dramatischen und absurden Ereignisse zum Ende des Zweiten Weltkriges auf die Freilandtheaterbühne.
Daneben sind wir auch 2012 theaterpädagogisch aktiv - mit Workshops, Schultheatergruppen und Unternehmenstheater. Unsere mobile Jugendtheaterproduktion "Wow!" geht auf das nächste Level: in Zusammenarbeit mit Jugendlichen wird das Stück über eine Onlineliebe weitergedacht, weitergeschrieben, in neue Medien überführt, gefilmt und präsentiert. Das spannende Stück unter der Federführung von Stefanie Pfeiffer ist brandaktuell, wie die neuesten Diskussionen über Datenschutz und Social Networks in den Medien zeigen.
Wir sind also gut unterwegs - im Freilandmuseum und anderswo!
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Christian Laubert
für das Freilandtheater-Team und Ensemble