Anna packt aufgeregt ihre Reisetasche für die "Convention", ein Treffen der Spieler des Online-Rollenspiels, in dem sie zur Zeit ihr Leben verbringt, ihre Freunde trifft. Denn schließlich wird sie IHM dort begegnen: "Joy", in den sie sich über beide Ohren verliebt hat. Er hat versprochen, dass sie sich dort sehen - nicht online, sondern in der realen Welt!
Der Termin rückt immer näher. Doch seit Tagen hat sie nichts mehr von ihm gehört. Sie beginnt zu erzählen: von ihren Spielen, der Jagd nach dem nächsten Item, dem nächsten Quest, dem nächsten Level. Und von Joy natürlich. Sie wird nervös. Warum meldet er sich nicht? Wo steckt er? Waren all die wunderbaren Worte nur Lügen?
"Wow!" ist eine Liebesgeschichte über die Frage nach Wahrhaftigkeit von Gefühlen in der virtuellen Beziehungswelt. Wie gut kenne ich die "Freunde" im Network tatsächlich? Was geschieht mit meinen Informationen und Daten, die ich weitergebe? Die speziellen Bedingungen, in denen virteuelle soziale Beziehungen über das Internet entstehen, sind eine neue Herausforderung, der sich nicht nur Jugendliche stellen müssen.
Das Ein-Personen-Stück erzählt von einer Welt, die die meisten nur vom Hörensagen kennen, in der aber viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene fast so etwas wie eine zweite Heimat finden – die Welt der Online-Spiele, Chatrooms und Foren. In diesem Paralleluniversum entwickeln sich neue, manchmal absurde, manchmal anrührende, bisweilen auch beunruhigende Formen menschlichen Miteinanders.
In der Fortsetzung unserer theaterpädagogischen Arbeit an dem Jugendprojekt entstehen in Anlehnung an die Geschichte von "Wow!" gemeinsam mit Jugendlichen ein Kurzfilm und eine Internetpräsenz. Informationen finden Sie hier
Diese Produktion richtet sich speziell an Schulen und interessierte Institutionen in der Jugendpädagogik und kann zu frei wählbaren Terminen gebucht werden.
Das Projekt Wow! wird gefördert durch:
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Kulturfonds Bayern |